BürgerEnergiegenossenschaft
Fronreute-Wolpertswende eG
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Bericht über die Besichtigung des Wasserkraftwerks Rheinfelden am 8. Oktober 2011 und über die Besichtigung der Wasserkraftanlage „Hunger“ in Wiesertsweiler am 15. Oktober 2011

Besichtigung des Wasserkraftwerks Rheinfelden am 8. Oktober 2011

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Am 8. Oktober 2011 besichtigten die beiden Vorstände der BürgerEnergiegenossenschaft Fronreute-Wolpertswende, Daniel Steiner und Josef Köberle, das Wasserkraftwerk Rheinfelden der Energiedienst Holding AG (EDH).

Das Wasserkraftwerk Rheinfelden (Landkreis Lörrach) ist 2010 ans Netz gegangen und hat die 112 Jahre alte frühere Anlage ersetzt. Der Bau begann 2003 und ist mit rund 380 Mio. Euro veranschlagt. Das neue Kraftwerk produziert ca. 600 Millionen Kilowattstunden pro Jahr bei 100 Megawatt Leistung und kann damit rund 170.000 Haushalte versorgen. Für diese gewaltige Stromleistung sorgen vier Turbinen bei einem Gesamtdurchfluss von 1.500 Kubikmetern Wasser und einem nutzbaren Gefälle von neun Metern. Für die Baumaßnahme wurden insgesamt 65 ökologische Einzelmaßnahmen (etwa 12 Millionen Euro für naturnahe Fischaufstiegs- und Laichgewässer im ehemaligen Kraftwerkskanal mit einer Länge von rund 900 Metern und weitere 1,2 Millionen Euro für einen Fischpass am Maschinenhaus auf der schweizerischen Seite) durchgeführt.

Die Energiedienst Holding AG ist eine Beteiligungsgesellschaft der EnBW Energie Baden-Württemberg AG in Karlsruhe (Der Anteil der EnBW liegt bei rund 82 Prozent) und betreibt mehrere Wasserkraftwerke in Deutschland und in der Schweiz.

Weitere Informationen zum Wasserkraftwerk Rheinfelden sind über die Internetseite der Energiedienst Holding AG: www.energiedienst.de, Rubrik „Unternehmen“, Gliederung „Wasserkraft“ à „Neubau Kraftwerk Rheinfelden“ abrufbar.

Besichtigung der Wasserkraftanlage „Hunger“ in Wiesertsweiler am 15. Oktober 2011

Zudem besichtigte Vorstand Josef Köberle beim „Tag der offenen Tür“ am 15. Oktober 2011 die wiederhergestellte Wasserkraftanlage „Hunger“ in Wiesertsweiler, Tettnang der BürgerEnergiegenossenschaft Rotach-Schussen-Argen eG.

Als erstes Projekt der dortigen BürgerEnergiegenossenschaft wurde die alte bestehende Wasserkraftanlage wiederhergestellt. Für diese Maßnahme war die Anlegung eines Fisch-Umgehungsgerinnes (Fischtreppe) an der Wehranlage der Kleinwasserkraftanlage notwendig. Die EnBW hat dabei die Herstellung dieser Fischtreppe finanziell unterstützt und damit das Projekt überhaupt erst für die BürgerEnergiegenossenschaft ermöglicht.

Seit Inbetriebnahme der Anlage im Mai 2009 wurden insgesamt rund 150.000 Kilowattstunden Strom erzeugt. Die BürgerEnergiegenossenschaft Rotach-Schussen-Argen besteht aus 275 Mitgliedern mit 1.120 Anteilen.

Weitere Informationen dazu sind über die Internetseite der BürgerEnergiegenossenschaft Rotach-Schussen-Argen eG abrufbar: www.buergerenergie-rotach-schussen-argen.de.