BürgerEnergiegenossenschaft
Fronreute-Wolpertswende eG
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Bericht über die zweite Generalversammlung der BürgerEnergiegenossenschaft Fronreute-Wolpertswende am 06. Juli 2011

Bei der zweiten Generalversammlung nach Gründung der BürgerEnergiegenossenschaft Fronreute-Wolpertswende standen die Berichte des Aufsichtsrates und der Vorstände über das spannende erste Jahr im Mittelpunkt. 

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Aufsichtsratsvorsitzender Eberhard Heurich sowie die Vorstände der BürgerEnergiegenossenschaft Hubert Ehmann und Josef Köberle berichteten in der Generalversammlung über die Installation der ersten Photovoltaikanlage auf dem Dach der Eugen-Bolz-Schule in Mochenwangen. Nachdem die anfänglichen Schwierigkeiten um die Gründung der BürgerEnergiegenossenschaft geklärt werden mussten und entsprechend viele Anteile für die BürgerEnergiegenossenschaft durch Genossen gezeichnet wurden, hatten die Vorstände samt Aufsichtsrat viele technische und rechtliche Fragen zu klären, um die 51,75 kWp Photovoltaikanlage aus der Taufe zu heben. Daneben wurde das zweite Dach mit einer Anlage von 94,5 kWp auf dem Dach der neu gebauten Sporthalle in Blitzenreute vorbereitet und im Laufe des Jahres 2011 in Betrieb genommen. Wichtig war für die BürgerEnergiegenossenschaft, dass die Anlagen noch vor dem angekündigten Kürzungen der Zuschüsse durch das Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) realisiert werden konnten.

In diesem Zusammenhang ist lediglich etwas unerfreulich, dass die überfällige Abrechnung der Abschlagszahlung durch die EnBW erst nach der zweiten Generalversammlung der BürgerEnergiegenossenschaft stattgefunden hat. Die Abschlagszahlungen der EnBW für die Einspeisung der Anlage auf dem Sporthallendach in Blitzenreute habe eine geringere Einspeisung zugrunde gelegt als sie tatsächlich sind. Dies hatte zur Folge, dass der Aufsichtsrat der Generalversammlung vorschlagen musste, für das Jahr 2011 noch keine Dividende auszuschütten. Angeklungen ist dabei, dass im Jahr 2012 bei optimalem Verlauf der Anlagen eine höhere Dividende ausbezahlt werden könnte. Nach der Einschätzung der finanziellen Lage und nach dem Bericht des Finanzreferenten Karl-Josef Gelder in der Generalversammlung ist die BürgerEnergiegenossenschaft solide aufgestellt.

 Sowohl der Aufsichtsratsvorsitzende als auch die Vorstände kündigten jedoch an, dass keine weiteren Anteile mehr an der BürgerEnergiegenossenschaft gezeichnet werden können und sich daher auch die Frage stellt, in welches zukunftsträchtiges und mit erneuerbaren Energien versehenen Fahrwasser die BürgerEnergiegenossenschaft gehen wird. Ein klarer Appell war dabei auch, sich nicht nur auf Photovoltaikanlagen zu beschränken, sondern auch im Bereich Wind- und Wasserkraft neuen Ideen zu erarbeiten. Dies soll in den nächsten Wochen und Monaten vom Aufsichtsrat und den Vorständen vorgenommen werden.

In der Generalversammlung kündigte nach der Entlastung des Aufsichtsrats und der Vorstände der Aufsichtsratsvorsitzende Eberhard Heurich an, dass der 2. Vorstand Hubert Ehmann sein Amt zur Verfügung stellen wird. Im Aufsichtsrat ist dieses Thema bereits eingehend erörtert worden. Der Aufsichtsrat hat sich in Abstimmung mit allen Beteiligten daraufhin geeinigt, dass Bürgermeister Daniel Steiner auf Hubert Ehmann folgen und dabei auch die Rolle des 1. Vorstandes übernehmen soll. Josef Köberle soll weiterhin im Vorstand bleiben und die Rolle des 2. Vorstandes übernehmen. Für das große Engagement um die Installation der beiden Photovoltaikanlagen für die BürgerEnergiegenossenschaft dankte Aufsichtsratsvorsitzender Heurich dem scheidenden Vorstand Hubert Ehmann im Namen des ganzen Aufsichtsrates für seinen großen Einsatz und für sein unermüdliches Engagement.

Anmerkung des Vorstandes zur zweiten Generalversammlung:

Die Anpassung bzw. Abrechnung der Abschlagszahlung der EnBW für die Einspeisung der Photovoltaikanlage auf dem Dach der Sporthalle Blitzenreute ist wenige Tage nach der Generalversammlung erfolgt.